Fair2food Eatpoint feierlich eröffnet

Am Donnerstag, den 21. Februar um 15.00 Uhr wurde in einem feierlichen Rahmen das “Herzstück” des Vereins fair2food in Greifenburg eröffnet.

Fotos: Jaqueline Haßler @JH Fotografie


Zahlreiche Gäste aus der Region konnten die Vereinsräumlichkeiten, welche von Herrn Peter Sommer, am Hauptplatz 27 kostengünstig zur Verfügung gestellt wurden, besichtigen.

Liebevoll vom Verein, mit vielen Holzelementen und kleinen Details, renoviert, strahlt die Örtlichkeit bereits beim Betreten Wärme und Herzlichkeit aus.


Schrumpelige Äpfel und Brot vom Vortag stechen sofort ins Auge. Alles was es hier gibt, sind gerettete Waren. Lebensmittel, welche von den Betrieben leider nicht mehr verkäuflich, aber dennoch genießbar sind, werden hier gesammelt und kostenlos an die Bevölkerung abgegeben.

„Unser Hauptziel ist es, einen nachhaltigen Umgang mit Lebensmittel zu fördern und Lebensmittelmüll zu reduzieren. Denn Lebensmittel sind kostbar, sie gehören nicht in den Müll!“, so die Vereinsgründer.

Bei kleine Leckereien, wie selbstgemachtem Kleingebäck, Torten und leckeren Kuchen wurde die Themen Lebensmittelverschwendung, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung kommuniziert.

Besonders freuten sich die Vereinsvorsitzenden über den Besuch von Herrn Bürgermeister Josef Brandner. Neben anerkennenden Worten und Glückwünschen für den Verein, wurde eine liebevoll ausgesuchte Obstschale mit der Gravur „Marktgemeinde Greifenburg“, überreicht.

von links nach rechts –Bürgermeister Josef Brandner, Gründerin Bettina Luibl,
Christine Aigner, Gründerin Wanda Pecheim

Bereits früh Morgens begann für das Lebensmittelretter-Team die Arbeit. Die umliegenden kooperierenden Betriebe mussten angefahren werden, um die abgeschriebenen Lebensmittel abzuholen. Danach gings zurück zum Eatpoint, die gespendeten Waren sortieren und schlichten. Die Regale sind heute wieder randvoll. Obst, Gemüse, Brot, Backwaren und vieles mehr ist im Sortiment. Auch ein Kühlschrank mit Milchprodukte ist bestückt.

„Ohne unseren Einsatz wären heute wieder hunderte Kilo genießbare Lebensmittel im Müll gelandet. Dies bestärkt mich in meiner Arbeit und in meinem Tun“, so die Vereinsgründerin Bettina Luibl.


Bereits um 11.oo Uhr betreten auch schon die ersten Abholer den Stützpunkt, Menschen aus der Region, Jung und Alt, Reich und Arm. Alle mit einem gemeinsamen Ziel, den Lebensmitteln eine 2. Chance geben, damit sie verbraucht werden und nicht im Müll landen.

„Ich bin überwältigt, dass das Thema Lebensmittelverschwendung und Lebensmittelrettung in der Region so großen Anklang findet und unser Verein respektvolle Anerkennung erfährt“, so Gründerin Luibl

  • „Eine Bereicherung für Greifenburg!“
  • „Ein neuer sozialer Treffpunkt, toll!“
  • „Endlich landen weniger Lebensmittel im Müll!“
  • „Respekt vor eurer Arbeit. Für Menschen mit weniger Geld eine große Hilfe! Danke.“

Schöne Worte, die der Verein zu hören bekam. Ein besonderer Dank gebührt auch der Raiffeisenbank Oberdrautal Weissensee, welche als kleine Starthilfe eine sehr aufmerksame Spende überreichte.

Spenden kann der junge Verein sehr gut gebrauchen, denn alle Lebensmittel werden ausschließlich kostenlos weitergegeben.

„Um die Räumlichkeiten, die Betriebsnebenkosten und natürlich auch die großen Mengen an Sprit zu finanzieren, sind wir auf Spenden angewiesen“, so Wanda Pecheim.

Auch gut funktionierende Kühlschränke und Gefriergeräte können noch gebraucht werden.

18.30 Uhr, die Regale sind leer, die Gesichter etwas müde, aber glücklich, geht der Tag zu Ende. Gemeinsam konnten wieder viele tolle Lebensmittel gerettet und wertvolle Ressourcen geschont werden.

Ein großes DANKESCHÖN für die wunderschönen Fotos geht an Jaqueline Haßler @JH Fotografie – DANKE!!!

Mach mit! Sei dabei und unterstütze auch DU das Vereinsprojekt.

„Von der Region. Für die Region. Und NICHT für die Tonne!“

Der Eatpoint in Greifenburg ist ab sofort jeden Donnerstag von 11.00 – 12.30 Uhr und von 17.00 – 18.30 Uhr für Jedermann geöffnet!

Wer den Verein unterstützten möchte, kann sich jederzeit gerne bei den Vereinsgründerinnen melden. Mehr Infos gibt es auf der Internetseite www.fair2food.at

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